Die VNS-Analyse (Vagusnerv- bzw. Herzfrequenzvariabilitätsanalyse) ist ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung des vegetativen Nervensystems – also des Zusammenspiels von Sympathikus („Aktivierung“) und Parasympathikus („Beruhigung“).
Was ist die VNS-Analyse?
Die VNS-Analyse misst die Herzfrequenzvariabilität (HRV) – also die Fähigkeit des Herzens, den Abstand zwischen zwei Herzschlägen flexibel anzupassen. Je variabler diese Abstände sind, desto besser reagiert das autonome Nervensystem auf Belastung und Erholung.
Was wird dabei untersucht?
1. Parasympathikus-Aktivität (Vagusnerv)
2. Sympathikus-Aktivität
3. Balance zwischen beiden Systemen
Wie läuft die Messung ab?
Was sagt das Ergebnis aus?
Die VNS-Analyse liefert objektive Hinweise auf:
Stressbelastung
Wie stark Sympathikus und Parasympathikus beansprucht sind.
Regenerationsfähigkeit
Wie gut Körper und Nervensystem sich erholen.
Resilienz & Adaptionsfähigkeit
Wie flexibel das vegetative Nervensystem auf äußere Reize reagiert.
Autonome Regulation
Ob ein Gleichgewicht oder eine Dysbalance vorliegt (z. B. Überaktivierter Sympathikus“).
Wofür wird die VNS-Analyse genutzt?